Interview mit Michael Bobrowski: Zuschauer müssen kämpfen « Stiftung Warentest

7. Juli 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Wer digitales Fernsehen möchte, wird geknebelt und gefesselt: Er braucht zusätzliche Geräte, muss seine Adresse offenbaren und soll für Sender zahlen, die bisher kostenlos waren. test.de fragt Michael Bobrowski, TV-Experte beim Verbraucherzentrale Bundesverband, wie sich Zuschauer wehren können.

Bobrowski: (…) Bei der Grundverschlüsselung kommen noch anbieterspezifische Verschlüsselungstechniken und Schnittstellenspezifikationen hinzu. Dies zwingt Verbraucher zum Kauf eines zertifizierten Zusatzempfängers mit Smart-Card des jeweiligen Satelliten- oder Kabelnetzbetreibers. Bereits vorhandene eingebaute Empfänger werden dadurch nutzlos. Ein absurdes Beispiel: Kabelkunden, die von Berlin nach Köln umziehen, müssen sich wegen der anbieterspezifischen Verschlüsselungstechnik neue Empfänger kaufen.
(…) Kabelkunden können sich mit ihrer Kritik an den betreffenden Anbieter oder an die örtliche Verbraucherzentrale wenden. Sie können auch den Abgeordneten ihres Wahlkreises auffordern, Druck auf die für Rundfunkpolitik verantwortlichen Länderregierungen auszuüben. Gleiches gilt für Satellitenkunden, die mit ihrem digitalen Fernsehangebot unzufrieden sind. Bei rein technischen Funktionsproblemen ist dagegen der jeweilige Störungsdienst der richtige Ansprechpartner.

Zum vollständigen Interview » test.de
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