Aus Schwarzsurfen wird Weißsurfen

22. Oktober 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Der Vorwurf, mit dem die Staatsanwaltschaft Wuppertal ein Hauptverfahren gegen den Angeklagten zu eröffnen versuchte, barg Ungeheuerliches: nämlich „mit seinem Laptop einen Ort in Wuppertal aufgesucht zu haben, an dem er sich in ein offenes und über einen W-Lan-Router unverschlüsselt betriebenes fremdes Funknetzwerk eingewählt haben soll, um so das Internet nutzen zu können, ohne dafür Geld zahlen zu müssen.“ Die 5. Große Strafkammer des Landgerichts Wuppertal machte dem Unfug ein Ende: „Schwarzsurfen“ in unverschlüsselt betriebenen fremden W-Lan-Funknetzwerken ist dem vorliegenden Urteil zufolge nicht strafbar (Az. 25 Qs 177/10).

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