heise online – Bericht: Stuxnet-Code wird im Untergrund verkauft

28. November 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Laut Bericht gebe es zuverlässige Hinweise, dass Stuxnet in den Händen von bösen Buben sei, die hoch motiviert und gut ausgebildet seien und zudem über eine solide finanzielle Basis verfügten. Genauere Angaben wollte die Sky-News-Quelle zu den bisherigen Erkenntnissen nicht machen. (…)

Ob derlei Einschätzungen am Rande der Panikmache über die Bedrohungslage gerechtfertig sind, darf man jedoch stark bezweifeln. Theoretisch ist es zwar möglich, dass Terroristen Stuxnet für ihre Zwecke umbauen können. Allerdings hat Stuxnet derzeit eine ganz spezielle digitale Sprengladung und kann nicht von heute auf morgen beliebige Kraftwerke, Ampelanlagen, Wasserpumpenstationen und andere wichtige Anlagen außer Gefecht setzen — und schon gar nicht von Skrippt-Kiddies am heimischen PC gesteuert. Vielmehr müssten die Angreifer sich konkret mit den Schwachstellen ihrer jeweiligen Ziele auseinandersetzen, dafür neuen Angriffscode entwickeln und schließlich in Stuxnet einbauen.

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