Osama bin Laden: Twitter sprach zuerst mit dem Toten

4. Mai 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Die Tötung des Al-Kaida-Paten Osama bin Laden macht auch in der SEO-Szene Furore. Diese verwertet die Anekdote des pakistanischen Twitterers Sohaib Athar aus Abbottabad, der nachts durch den Hubschrauberlärm genervt war und darüber spekulierte, als Vorteil von Twitter gegenüber den althergebrachten Holz-Medien. Das zeigt zwar, dass Twitter als Medium für heißgestrickte Meldungen taugen mag, aber … wie hieß nochmal der pakistanische Nachbar?

Die Tötung des Al-Kaida-Paten Osama bin Laden macht auch in der SEO-Szene Furore. Diese verwertet die Anekdote des pakistanischen Twitterers Sohaib Athar aus Abbottabad, der nachts durch den Hubschrauberlärm genervt war und darüber spekulierte, als Vorteil von Twitter gegenüber den althergebrachten Holz-Medien. Das zeigt zwar, dass Twitter als Medium für heißgestrickte Meldungen taugen mag, aber … wie hieß nochmal der pakistanische Nachbar?

Da war wohl der Twitter-Meldung von Keith Urbahn, dem ehemaligen Büroleiter von Donald Rumsfeld, grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit zu zollen, der das Gerücht über den Tod von Osama bin Laden noch vor der offiziellen Stellungnahme des US-Präsidenten zwitscherte.

Wie monoton die Nachrichtenlandschaft durch eine einzige Nachrichtenquelle ist, erlebt man derzeit querbeet. Nachdem ein Foto des Getöteten schnell als Fälschung entlarvt wurde, beherrscht aktuell die Nachricht, dass kein Foto veröffentlicht wird die Nachrichtenlage. Peinlich für alle Medien, die mit der Fälschung ihren Heißhunger auf Informationen stillen wollten. Als unchristlich wird jedoch empfunden, dazu einen Satz mit den Wörtern „Tod“ und „Freude“ zu verwenden, wie es die Kanzlerin auf Nachfrage bestätigen ließ, während Reporter vor Ort mit Hubschrauberteilen in den Händen einen exklusiven Hauch von investigativer Recherche und Spesenrittertum zu vermitteln versuchen.

Über den tatsächlichen Auslöser der Aktion liest und hört man bis jetzt in den Medien aber sehr wenig. Der dürfte nämlich Wikleaks sein. Diese veröffentlichten nämlich letzte Woche Dokumente, aus denen hervorgeht, daß der CIA schon seit Jahren den Laden in Abbottabad ausgemacht hatte und ihn als Informationsquelle über weitere Al-Kaida-Aktionen abzapfte. Bevor diese jetzt frei zugänglichen Informationen von falschen Leuten gelesen werden, galt es den Terrorfürsten auszuschalten.

Wie monoton die Nachrichtenlandschaft durch eine einzige Nachrichtenquelle ist, erlebt man derzeit querbeet. Nachdem ein Foto des Getöteten schnell als Fälschung entlarvt wurde, beherrscht aktuell die Nachricht, dass kein Foto veröffentlicht wird die Nachrichtenlage. Peinlich für alle Medien, die mit der Fälschung ihren Heißhunger auf Informationen stillen wollten. Als unchristlich wird jedoch empfunden, dazu einen Satz mit den Wörtern „Tod“ und „Freude“ zu verwenden, wie es die Kanzlerin auf Nachfrage bestätigen ließ, während Reporter vor Ort mit Hubschrauberteilen in den Händen einen exklusiven Hauch von investigativer Recherche und Spesenrittertum zu vermitteln versuchen.

Über den tatsächlichen Auslöser der Aktion liest und hört man bis jetzt in den Medien aber sehr wenig. Der dürfte nämlich Wikleaks sein. Diese veröffentlichten nämlich letzte Woche Dokumente, aus denen hervorgeht, daß der CIA schon seit Jahren den Laden in Abbottabad ausgemacht hatte und ihn als Informationsquelle über weitere Al-Kaida-Aktionen abzapfte. Bevor diese jetzt frei zugänglichen Informationen von falschen Leuten gelesen werden, galt es den Terrorfürsten auszuschalten.

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