Antiquierte Lerntheorien im Elchtest

2. Dezember 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

(…) „Aber ist das nicht die einzig vernünftige Methode des Lernens? Mehr in sich hineinzustopfen, als man verträgt? Informationen aufzusaugen wie ein durstiger Schwamm? Lehrstoff aufzutanken wie ein Wüstenkamel, das sich für die weite Reise wappnet? Nur so kann man herausfinden, was man wirklich benötigt, was sich als Gedankenfett und Ideenschmalz festsetzt in den Gehirnwindungen. Und dann jenes unerschöpfliche Reservoir bildet, von dem man ein Leben lang zehrt. Jedes ernstgemeinte Studium ist eine Orgie, ein Bacchanal der Informationszufuhr. Von dem man nachher den größten Teil wieder vergisst, wie bei jedem Exzess. Auf das, was hängenbleibt, kommt es an – aber man weiß ja vorher nie, was das sein wird. Also rein damit! Von streng organisiertem und systematischem Studium nach dem Lehrbuch habe ich nie etwas gehalten. Erst wenn man eine Bibliothek angelegt hat, kann man sie alphabetisch ordnen.“ (…)
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